Skip to content
 

Griechenland vor dem Bankrott?

Das war mein erster Gedanke als ich bei Spiegel Online gelesen habe:

Privatinvestoren schnappen sich Griechen-Anleihe

Im Artikel hieß es dann zwar einschränkend um nicht zu sagen widersprüchlich, dass es sich bei den Zeichnern um institutionelle Investoren wie Fondsgesellschaften handeln soll. Die Tatsache, dass sich Großbanken herausgehalten haben, spricht für sich. Das wirtschaftliche wie politische Risiko ist zu groß geworden.

Bei den Fondsgesellschaft dürfte es sich auch nur zum kleinen Teil um Investmentfonds nach deutschem Verständnis handeln. Die dürfen die Griechenland-Anleihen zum Teil gar nicht mehr ins Portfolio nehmen und zum Teil müssten sie diese bei jeder Herabstufung verkaufen, so dass sich ein Kauf kaum lohnt.

Als Käufer übrig bleiben Zocker, die darauf hoffen, die Anleihe an einen größeren Deppen weiterverkaufen zu können, und natürlich echte Privatinvestoren, die nicht sehen, dass der Risikoaufschlag hoch aber wahrscheinlich lange nicht hoch genug ist.

Ich kann mich noch gut erinnern, wie schon mal hochverzinsliche Anleihen der absolute Renner waren. Das ging eine Weile gut, dann war Argentinien pleite und das Geschrei groß.

Berater sollten jedenfalls zusehen, dass sie Ihre Kunden eindringlich und gut dokumentiert auf die Risiken mit den Hochzinsanleihen hinweisen.

Wenn Ihnen dieser Artikel gefällt, würde es mich freuen, wenn Sie einen Kommentar schreiben oder den Feed abonnieren würden. Kommentar schreiben RSS feed.

JuraBlogs - Die Welt juristischer Blogs

Leave a Reply