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Public Viewing des Untergangs der FDGO/BRD?

Wie SPON berichtet, soll die Wahl des Bundespräsidenten per Public Viewing in Greifswald übertragen werden. Wenn mit der Wahl wirklich die Freiheitlich Demokratische Grundordnung (FDGO) bzw. die gesamte Bundesrepublik untergehen würde, wie es hier befürchtet wird, wäre das doch mal “Katastrophe gaffen” vom Feinsten. Glücklicherweise steht solches nicht zu befürchten. Das juristische Handwerkszeug, also die Auslegung von Normen nicht nur nach dem reinen Wortlaut, erlaubt es, auch mit dem Rücktritt eines Bundespräsidenten umzugehen, obwohl davon nichts in der Verfassung steht.

Gute juristische Argumente gegen den Zusammenbruch der Republik finden sich beim Kollegen Stadler in den Kommentaren.

Auch ein historisches Argumente spricht gegen die These: Träfe sie nämlich zu, wäre der Untergang schon längst, nämlich seit fast 41 Jahren durch. Damal ist nämlich Heinrich Lübke ebenfalls schon als Bundespräsident zurückgetreten. Aber wir leben und der Rechtsstaat auch (halbwegs, weitestgehend etc.).

Was bleibt, ist eine neue Spielwiese für Sedisvakantisten u.a..

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